BDI-Präsident Dieter Kempf: Abschottung und Nationalismus schädlich für Wohlstand

Mai 28, 2019
von
ANZEIGE
Rheinisches Bildungsinstitut Düsseldorf
Rheinisches Bildungsinstitut Düsseldorf
Rheinisches Bildungsinstitut Düsseldorf
Rheinisches-Bildungsinstitut-1
Rheinisches-Bildungsinstitut-2
Rheinisches-Bildungsinstitut-3

BERLIN. Nach der Europawahl 2019 fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) eine zügige Einigung auf einen Kommissionspräsidenten. BDI-Präsident Dieter Kempf verlangte, dass „Europa bei internationalen Konflikten kein Spielball bleiben“ darf. Darüber hinaus müsse die EU in Sachen Klimaschutz vorankommen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Am Montag sagte der BDI-Präsident in Berlin, dass die Wirtschaft erleichtert sei, weil eine deutliche Mehrheit im EU-Parlament pro-europäisch bleibe. EU-Gegner seien deshalb nicht in der Lage, die „Politik für ein starkes Europa zu blockieren.“

Dieter Kempf sagte, dass „das Finden tragfähiger Kompromisse mehr Kraft als bisher“ erfordere. Die EU müsse in Sachen Klimaschutz spürbar vorankommen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu sichern. Dafür brauche sie aber „zuerst schlagkräftige Institutionen“ und müsse sich deshalb zügig auf einen neuen Kommissionspräsidenten einigen, so Kempf weiter.

Außerdem forderte BDI-Präsident Kempf die Europäische Union auf, ihre wirtschaftliche Basis weiter zu stärken und global mit einer Stimme für regelbasierten Wettbewerb einzutreten. „Europa darf bei internationalen Konflikten, beispielsweise zwischen den USA und China, kein Spielball bleiben“, verlangte der BDI-Präsident.

Laut Kempf komme den deutschen Abgeordneten im EU-Parlament als größte Delegation eine herausragende Rolle zu. Gerade die exportstarken deutschen Unternehmen bräuchten keine EU-feindlichen Meinungsmacher. Dazu sagte Kempf weiter: „Es wäre schädlich für unseren Wohlstand, das Heil in Abschottung und Nationalismus zu suchen.“ Erforderlich seien ein Parlament und eine Kommission, die nicht nur verwaltet, sondern beherzt den Kurs der Staatengemeinschaft mit 500 Millionen Menschen und 21 Millionen Unternehmen bestimme.

ANZEIGE

1 Comment

  1. Ich entschuldige mich aufrichtig für diesen Kommentar! Aber ich teste einige Software zum Ruhm unseres Landes und ihr positives Ergebnis wird dazu beitragen, die Beziehungen Deutschlands im globalen Internet zu stärken. Ich möchte mich noch einmal aufrichtig entschuldigen und liebe Grüße 🙂

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Bild des Monats

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Don't Miss

Ballonfahren im Zeichen des Friedens

Corona-Krise: Bund und Länder einigen sich auf Maßnahmen

Lass dir dein Leben nicht vom Bildschirm stehlen!

35 Jahre Erasmus

EZB erhöht Leitzins und rechnet mit Stagnation

Energiepartner Deutschland und Kanada

EU-Hilfe für die türkisch-zyprische Gemeinschaft

G7 verschärft Sanktionen gegen Russland und stützt weiter die Ukraine

Ukraine und Moldau werden EU-Beitrittskandidaten

Ross Beiaard und Karl der Große

EU-Bürger gestalten Europas Zukunft

Enge Partnerschaft zwischen EU und Indien

Hallerbos: Das blaue Naturschauspiel

Keukenhof, der schönste Frühlingspark der Welt

EU hilft Ukraine und erhöht Druck auf Russland

Neuer Aktionsplan der EU gegen Krebs

Es wurde wieder Licht

Proteste in 9 europäischen Städten gegen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei

EU stellt humanitäre Hilfe in Höhe von 3 Mio. EUR für Haiti bereit

Visaliberalisierung für die westlichen Balkanländer

EU will CO2-Sünder stärker zur Kasse bitten

EU will Verbraucherrechte stärken

Weitere Annährung zwischen der Türkei und EU

EU-Bürgerinitiative gegen fossile Brennstoffe

Ein Obernarr gestaltet Integration

Muslime in Deutschland 2020

Psychische Gewalt an Kindern

Stellungnahme gegen Antisemitismus

EU-„COVID-19-Zertifikat“ kommt vor Sommer

Konflikte im postsowjetischen Raum und der Karabach-Konflikt.

EU schützt Halloumi/Hellim-Käse aus Zypern

EU modernisiert Zollunion mit der Türkei

Annährung zwischen der Türkei und EU

Grünes Zertifikat für Reisen in der EU

Nachwuchsübersetzer/innen der EU ausgezeichnet

Humanitäre Hilfe der EU für die Rohingya-Flüchtlinge

Die traurige Geschichte des Islamismus

EU legt Zukunftsstrategie vor

CDU hofft auf die Stimmen der Migranten durch Laschet

EU-Staaten missachten Vorschriften der Telekommunikation

„Grünbuch zum Thema Altern“ in Europa vorgelegt

EU verhängt Geldbußen gegen die Spieleverlage

EU registriert „Verbot biometrischer Massenüberwachung“

EU und China bauen ihre Wirtschaftsbeziehungen weiter aus

EU verlängert Hilfsprogramm für Flüchtlinge in der Türkei

EU: „Migration ist Teil der europäischen Identität“

Harter Lockdown zur Weihnachtszeit

EU plant emissionsfreien Verkehr bis 2050

Täglich 3000 Corona-Tode in der EU

Demokratische Werte für EU-Bürger von „großer Bedeutung“

EU und China wollen 200 Produkte vor Fälschungen schützen

Die EU-Kommission rügt Ungarn und Portugal

EU-Verfahren gegen Zypern und Malta

Pandemie erschwert Integrationsbemühungen

Die EU will eine Pandemie-Karte mit einheitlichen Farbcodes erstellen

Der jährliche Fortschrittsbericht der EU zur Türkei veröffentlicht

Keine EU-Sanktionen gegen die Türkei

Rassistischer Eklat bei der Polizei in NRW

Das neue EU-Migrations- und Asylpaket

“Opposition in Belarus” wurde für den Sacharow-Preis nominiert

Von der Leyen kritisiert die Türkei

Der Filmpreis des Europäischen Parlaments im neuen Gewand

Champions League Start

Corona-Maßnahmen an NRW-Schulen

Wir kommen nicht als Rassisten auf die Welt

Der FC Bayern München

In Bochum liefern täglich Ehrenamtler warme Mahlzeiten an Senioren

Ramadan unter Quarantäne

Richtung Bundesliga

Erster Schritt aus dem Lockdown

Corona-Krise: Bundestag bewilligt Milliardenhilfen

Wie Covid-19 auf eine gerechte Welt hoffen lässt?

Großbritannien verabschiedet sich aus der EU

Die Grotten von Han

10 Millionen Euro für bessere digitale Ausstattung an Berufskollegs

Zehntausende Katalanen versammeln sich für Einheit Spaniens