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Visaliberalisierung für die westlichen Balkanländer

Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Die Europäische Kommission bescheinigt den westlichen Balkanländern und den Ländern der Östlichen Partnerschaft “die kontinuierliche Erfüllung der Anforderungen für Visumsfreiheit”. Dies geht aus dem vierten Bericht zur “Überwachung der Erfüllung der EU-Regelung zur Visumsfreiheit durch Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien sowie Georgien, Moldawien und die Ukraine” hervor.  

Dem Bericht zufolge erfüllten alle betreffenden Länder nach wie vor die Anforderungen für die Visaliberalisierung und hatten Fortschritte bei der Umsetzung der letztjährigen Empfehlungen erzielt. Gleichzeitig zeigte aber die Kommission in ihrem Bericht Bereiche auf, in denen von jedem Land weitere Anstrengungen gefordert werden. Außerdem kam die Europäische Kommission zu dem Schluss, dass “die Visafreiheit den EU-Mitgliedstaaten und den Partnerländern weiterhin positive wirtschaftliche, soziale und kulturelle Vorteile bringt”.

Die für Inneres zuständige EU-Kommissarin Ylva Johansson bezeichnete die Schritte der betreffenden Länder als “großen Erfolg” und forderderte sie jedoch auf mehr “Anstrengungen im Bereich Migration und Asyl sowie bei der Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität” zu unternehmen. „Der visumfreie Reiseverkehr zwischen der EU und den Ländern des westlichen Balkans und der Östlichen Partnerschaft ist ein großer Erfolg. Die Beschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie hatten zwar erhebliche Auswirkungen auf die Mobilität, die von der Visumpflicht befreiten Länder des westlichen Balkans und der Östlichen Partnerschaft müssen jedoch ihre Anstrengungen im Bereich Migration und Asyl sowie bei der Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität fortsetzen und verstärken“, so Johansson.

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